Förderbescheid übergeben - Sozialministerin Drese besucht KISS Schwerin

22.01.2026 | Schwerin.

Einen Förderbescheid, der den Einbau barrierefreier Sanitäranlagen ermöglichen soll, überreichte Sozialministerin Stefanie Drese am 22. Januar 2026 in der KISS Schwerin. Der Besuch bot auch die Möglichkeit zum Austausch über die Arbeit der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen...


Die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, überreichte am 22. Januar 2026 in unserer Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) Schwerin einen Förderbescheid über 40.000 Euro. Die Fördermittel sollen den Einbau dringend benötigter barrierefreier Sanitäranlagen in der KISS ermöglichen.

Frau Drese nutzte ihren Besuch, um sich über die vielfältigen Aufgaben und Angebote der KISS zu informieren. Geschäftsführerin Sabine Klemm betonte dabei die stetig wachsenden Anfragen von Betroffenen an die KISS, deren Belange immer komplexer würden. In den letzten Jahren hätten psychische Erkrankungen, insbesondere auch bei jungen Menschen, zugenommen. Entsprechend würden vermehrt Angehörigengruppen geründet. Dass der Bedarf, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen, steige, zeige sich allein schon in der hohen Zahl neuer Selbsthilfegruppen (2024: 19 Neugründungen, 2025: 15 Neugründungen).

Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrike Prösch sagte darüber hinaus, wie wichtig es sei, dass die KISS im professionellen Hilfenetzwerk der Stadt und in den angrenzenden Landkreisen gut vernetzt sei. So habe die KISS beispielsweise den Fachtag für Angehörige von seelisch erkrankten Menschen in Parchim mitgestaltet. Daraus sei ein Projekt mit der Filmemacherin Andrea Rothenburg von Psychiatrie in Bewegung e.V. entstanden.

Ministerin Drese hob hervor, dass Selbsthilfegruppen professionelle Anlauf- und Beratungsstellen in der Region bräuchten, um Selbsthilfe für jeden zugänglich im Gemeinwesen zu verankern. Durch die Landesförderung in Höhe von 40.000 Euro zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zu den Sanitäranlagen werde allen interessierten und betroffenen Menschen ermöglicht, Selbsthilfeangebote wahrzunehmen, insbesondere auch all jenen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen seien.

Mehr dazu

> Information des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport vom 22.01.2026
> Psychiatrie in Bewegung e.V.